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CITY LOVE AMSTERDAM

Bis jetzt gab es definitiv keine einzige Stadt, die meinem geliebten Berlin das Wasser reichen konnte. Nicht falsch verstehen, es gibt unzählig viele schöne Städte auf diesem Planeten, aber Berlin war bis jetzt immer mein höchstes Gut, der Ort an dem ich für immer bleiben wollte.

Vor ein paar Wochen ging es dann mit der Uni eine Woche nach Amsterdam und auch wenn ich schon bei meinem letzten Besuch ein Teil meines Herzens an die Stadt verloren habe, kann ich nun ganz offen gestehen, ich habe mich vollends und unwiderruflich verliebt!

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll zu schwärmen. Das Zusammenspiel von Grachtencharme, der Architektur und dem gefühlten Schwall an Inspiration an jeder Ecke ist einfach unfassbar schön und ehrlich kaum in Worte zu fassen.

Ich bin in dieser Woche vermutlich mehr gelaufen als sonst irgendwann in meinem Leben, aber jeder Schritt hat sich gelohnt und auch wenn das hier keinesfalls als ultimativer Guide verstanden werden soll, kann der ein oder andere Eindruck kaum schaden, für alle die demnächst auch nach Amsterdam fahren.

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Mein erster und vermutlich hilfreichste Tipp, den ich für jeden Stadttrip geben kann ist laufen, laufen, laufen! Gerade durchs Laufen kann man sich Orte einfach viel besser erschließen und man bekommt ein schönes Gefühl für Straßen, Gassen und Atmosphäre. Mir ist das besonders im Vergleich zu meinem letzten Besuch aufgefallen, bei dem ich sehr viele Verkehrsmittel benutzt habe, anstatt einfach mal die Füße in die Hände zu nehmen und die zehn Minuten zur nächsten Gracht zu laufen.

Ein weiterer Pluspunkt beim Laufen? Man entdeckt Dinge, die man aus der Tram niemals gesehen hätte! Sprüche, kleine Gegenstände oder auch Gassen und Läden, die so versteckt sind, dass man wirklich leicht dran vorbei rauschen könnte.

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Einer der schönsten Läden, den ich noch von meinem letzten Besuch her kenne ist The Darling.  Für alle die Fans von Brandy Melville sind, kann ich diesen Laden nur empfehlen. Super schöne Teile, mit gerechtfertigten Preisen, die jedoch nicht H&M-mäßig von jedem Zweiten auf der Straße getragen werden. Außerdem ist das Ambiente einfach wunderschön. Der Laden ist zwar (wie die Meisten Läden in Amsterdam) auf kleinsten Raum begrenzt, aber gerade dies, die kleine Treppe, die in das zweite Stockwerk führt und die ausgewählte Dekoration, verleihen dem Laden den „Ich-geh-zu-meiner-Freundin-und-borge-mir-Klamotten“ Charme. Definitiv einen kleinen Besuch wert.

The Darling / Hannie Dankbaarpassage 19 & Rustraat 4 Amsterdam / www.thedarling.nl 

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Apropos Laufen, gerade durchs laufen habe ich diesen süßen Shop für Beautyprodukte entdeckt. Human Beauty ist ein kleiner sehr cleaner Store, in dem ausgewählte Beautyprodukte teils organischer Marken. Generell haben mir natürlich die Beautymarken gefallen aber vor allem die ruhige Atmosphäre und die individuelle Beratung, die man bekommt, ohne  das man das Gefühl hat hier möchte Jemand dir auf Teufel komm raus etwas verkaufen.

Eerste Tuindwarsstraat 1,  Amsterdam / www.humanbeauty.nl 

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Eine Gegend, die ich bei meinem letzten Besuch überhaupt nicht gesehen habe, war das Viertel Jordaan. Dabei ist dieses Viertel einfach ein Traum! Auch wenn die Architektur schon nicht mehr den alten Häusern des Kerns im Zentrum entsprechen, wird man hier mit Charme einer ganz anderen Art mitgenommen. Kleine Straßen mit einer Vielzahl an kleinen Cafés oder Lädchen, die einen magisch anziehen oder aber der Johnny Jordan Plein über den man bei strahlendem Sonnenschein gerne spaziert. Für mich ein super atmosphärisches Viertel.

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Mein letzter Tipp ist simpel und halsbrecherisch zu gleich: Fahrrad fahren. Generell ist man als Fußgänger gut beraten, wenn man die unausgesprochenen Regeln des Straßenverkehrs kennt, die meiner Meinung nach Lauten: Motoroller zuerst, dicht gefolgt von Radfahrern. Danach folgen Autofahrer und an unterster Stelle der Nahrungskette steht der Fußgänger. Was ich damit sagen will: Augen auf! Doch trotz den etwas wüsten Verkehrsbedingungen findet man sich eigentlich sehr schnell in dem Trubel ein. Außerdem ist das Gefühl einfach unbezahlbar, mit dem Rad entlang der Grachten zu fahren. Auch wenn gewarnt wird, als Tourist müsste man höllisch aufpassen, alles weniger schlimm als gesagt. Ja man muss aufpassen, plötzlich stehen bleiben, um auf seinen Stadtplan zu schauen wird definitiv nicht gern gesehen und kann zu Karambolagen führen, aber ansonsten ist der Verkehr auch nicht viel schlimmer als in anderen Großstädten. Eben halt mit drei Fahrern mehr!

Für alle die sich fragen, wo bleiben die Essenstipps und Vorschläge zum Übernachten. In puncto Essen gibt es einfach so viele Möglichkeiten, dass man jeden Tag einen anderen Ort ausprobieren könnte und ich denke das ist auch am Spannendsten, als wenn man sagt ja geh in Restaurant xy. Allerdings sollte man gewarnt sein, Essen ist furchtbar teuer! Was die Unterkunft betrifft war ich bei der Exkursion natürlich fest eingeplant und konnte da jetzt kein drei Sterne Hotel testen. Generell bin ich eher der Typ Ferienwohnung, was bei meinem ersten Besuch via wimdu auch gut geklappt hat.

Wenn ich euch also einen Tipp für Amsterdam und andere Städte geben würde, dann ist es lauft los und haltet die Augen offen und geht vielleicht auch mal abseits der Großstraße entlang.

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