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Home Is Where The Pilates Is

Freunde ich verrat euch mal was! Ich esse gerne und ich esse viel. Auch wenn man das meinem kleinen Körper nicht unbedingt ansehen mag. Ja ich habe schon immer zu den von Hause aus schlanken Persönlichkeiten gehört (schlank wohlgemerkt nicht dünn!) und durch jahrelanges Training im Turnverein, hatte ich da auch nie übermäßige Probleme.

Ja aber wie Gott einem eben manchmal ins Leben fuscht, sind meine Handgelenke so was von unbrauchbar geworden (chronische Sehnenscheidenentzündung dies das), dass mittlerweile Schluss ist mit Turnen. Was ist also eine mögliche Alternative habe ich mir gedacht… Tanzen!

Ich liebe Tanzen und wieso also nicht auch noch einen positiven Nutzen aus dieser Liebe gewinnen? Tanzen habe ich dann also ein Jahr gemacht aber auch hier ist mittlerweile die Luft raus. Das Problem ist einfach ich kann mich erstens zu Musik, die mir nicht gefällt nicht bewegen und zweitens kann ich irgendwie keine vorgefertigten Tanzschritte machen. Dit behagt mir einfach nicht. Also musste wieder etwas Neues her!

Diesmal bin ich bei Pilates angekommen. Auch hier bin ich fleißig zu Pilatesstunden gegangen, aber ne Freunde auch dit war mir nichts, hauptsächlich wegen Zeitmangel und dieser ganzen Hinweg/Rückweg-Prozedur. Trotzdem hat mir Pilates an sich sehr gut gefallen! Wieso das Ganze also nicht schön fleißig zuhause im eigenen Wohnzimmer betreiben?

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber immer wenn ich an so Home-Workout denke, dann kommen mir verschiedene Werbungen in den Sinn, die, wie kann man es freundlich ausdrücken, eher abschreckend wirken als einladend. Aber lasst es mich euch sagen, es ist eigentlich ziemlich toll.

Ein Grund, warum ich mittlerweile lieber zu Hause Pilates mache (auch wenn ich mich manchmal doch eher hochraffen muss): Du kannst es machen, wann du willst! Du hast Lust morgens um 6 Pilates zu machen? Go for it! Lieber mittags um drei? Go for it! Oder als Nachteule lieber um Mitternacht und dabei den Mond anheulen ? Go for it!!!

Aber jetzt mal ohne Spaß, es ist einfach unglaublich befreiend sich frei einteilen zu können, wann du was machst und vor allem was genau du machen möchtest! Anstatt darauf angewiesen zu sein, was der Trainer vorne gerade im Sinn hatte und schlimmstenfalls immer irgendwie ein bisschen von allem machen zu müssen, kann man zu Hause frei wählen was man wann, wie lange trainieren möchte! Ich beispielsweise habe schon genug Bauchmuskeln, die zwar regelmäßig trainiert werden sollten, aber ich brauche kein Hardcore-Bauchspeck-weg-in-30-Minuten-Workout!

Ebenso schön ist einfach dieser wirklich ruhige Moment mit sich selbst! Auf die Gefahr hin, dass ich wie eine richtige Pilates-Heiltante klinge, es ist unglaublich beruhigend sich einfach zu entspannter Musik zu bewegen, sich was Gutes zutun und erholt und entspannt aus seiner Sportsession rauszugehen. Weil egal wie anstrengend die Übungen waren, dadurch, dass nichts mit Hektik geschieht, so empfinde zumindest ich, gehe ich wirklich immer entspannt aus einer Session heraus, vielleicht auch etwas erschöpft, aber auf eine angenehme „leichte“ Weise.

Nachdem ich jetzt geschwärmt habe, will ich aber noch kurz sagen wie, wo und mit was ich eigentlich angefangen habe. Denn am Anfang war ich auch etwas hilflos und kam mir komisch vor zu Hause mich hinzulegen und drauflos zu stretchen.

Als Basics für Pilates braucht man finde ich nur vier Dinge:

eine vernünftige Pilatesmatte/Yogamatte

entspannende Musik (Musik macht sehr viel aus!)

eine gute Vorlage, sprich gute Videos oder ein gutes Buch als Anleitung

MOTIVATION  & WILLE !!!

Der letzte Punkt ist dabei wohl der Wichtigste! Denn ohne Motivation, Wille und auch Mut, legt sich niemand in seinem Wohnzimmer auf den Boden! Niemand.

Ich habe meine Matte bei Tk Maxx gekauft. Wie immer bei Tk Maxx ist die Herkunft etwas unklar, bzw. ob man die gleiche Matte auch in anderen Geschäften in Deutschland kaufen kann, meine Matte ist jedenfalls von der Firma Calmia. Allerdings hat jedes gute Sportgeschäft eine Auswahl an Yoga-/Pilatesmatten. Bei dem Kauf meiner Matte hab ich weniger auf Ästhetik als vielmehr auf Komfort geachtet. Man muss bedenken, man bewegt sich ja auf dieser Matte. Ich persönlich wollte also Material, dass sich gut auf der Haut anfühlt, nicht kratzt und rutschfest ist. Ich empfehle daher die Matten nach Möglichkeit immer anzufassen und zu schauen ob, das Material einem gefällt.

Weil ich hauptsächlich Übungen für meine Beine mache, habe ich mir noch keine Gewichte gekauft, die eigentlich für die Hände sind, aber sich auch problemlos um die Füße schnallen lassen. Solche Extras sind aber für den Anfang überhaupt nicht nötig und können immer später ergänzt werden.

Was mir auch anfangs Probleme bereitet hat, war, dass ich mich nicht richtig entspannen konnte. Ich persönlich schaue immer Videos. In denen läuft zwar immer im Hintergrund Musik mit, aber natürlich nur gedämpft, man muss ja die Lehrerin auch noch verstehen können. Von daher habe ich irgendwann Extramusik dazugegeben und das hilft ungemein! Meine persönliche Lieblingsmusik ist diese, aber es gibt unzählige!

Als Letztes ist natürlich noch eine gute Vorlage nötig, sonst weiß man ja gar nicht, wie man anfangen soll. Ich mag ganz gerne die Videos des Happy And Fit Pilates Channels auf Youtube. Die haben ganz unterschiedliche Übungen auch verschiedene Playlists, die sich nur mit einer Körperregion befassen. Auch gibt es spezielle Schwierigkeitsgrade, sodass man sich persönlich steigern kann. Und was wichtig ist, die Videos sind nicht zu lang! Klar vielleicht wollen einige eine Stunde Pilates machen aber ich denke, wenn man gerade erst anfängt, dann sind 20 Minuten doch ausreichend. Es hört sich vielleicht wenig an, aber wenn man ordentlich mitmacht, haut das doch ganz schön rein. Lieber kein anfangen und sich steigern lautet die Devise!

Meine Top 3 Videos sind

Ich denke probieren geht über studieren. Zu Anfang starte vielleicht ein Video, leg dich auf einen dicken Teppich und probier es aus!

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