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Rotkäppchen

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Als mittelloser Student eine kleine Schwäche für Make-up von Chanel zu hegen, ist zugegebener Maßen nicht unbedingt das gelbe vom Ei. Aber haben wir nicht alle unsere Schwächen!? Außerdem muss man sich doch auch von Zeit zu Zeit verwöhnen und was bietet sich da eher an, als eine kleine Nagelsünde in Piratenrot?

Tatsächlich ist der Nagellack ein liebes Geburtstagsgeschenk meiner Schwester gewesen, das einerseits den Anfang meiner Chanelnagellacksammlung und gleichzeitig zufällig genau die passende Farbergänzung zu meinem allerersten Lippenstift ist: die Farbe Pirate, Nummer 08 beim Lack und Nummer 99 für die Lippen.

Zugegebenermaßen war ich schon sehr gespannt auf den Lack, da ich nach meiner jugendlichen Schwärmerei für p2-Lacke (Hallo, welche Vierzehnjährige kann zu Nagellack für 2 Euro Nein sagen) und meiner jetzigen Liebe für Essie-Lacke sich mir schon die Frage gestellt hat, wie viel dieser Luxuslack denn nun wirklich taugt.

Zunächst war ich sehr überrascht über die Konsistenz. Sehr flüssig und durchscheinend kommt man hier ohne die berühmte zweite Schicht definitiv nicht weiter. Aber gerade diese Dünnflüssigkeit finde ich zunehmend praktisch, da ich lieber zwei dünne Schichten auftrage, die schneller trocknen, als eine dicke, die im Schneckentempo voranschreitet und einen für den halben Tag handicapt. Ein zweiter großer Unterschied zu den Essie-Lacken ist der vergleichsweise dünne Pinsel. Wenn man eine breite, fast den gesamten Nagel ausfüllenden Applikator gewöhnt ist, dann ist dieses dünne Pinselchen schon eine kleine Herausforderung. Aber gerade wegen dem relativ dünnen Pinsel kann man viel präziser arbeiten und schmiert sich nicht gleich die ganze Fingerkuppe voll.

Insgesamt gefällt mir dieser Chanellack sehr gut, da er sich ziemlich unkompliziert und schnell auftragen lässt und nicht unendlich lang zum Trocknen braucht. Die Haltbarkeit ist gegenüber den Essie-Lacken, bei denen ich meistens nicht einmal einen Überlack rüber gebe, eher dürftig und an den Fingerspitzen, splittert der Lack dann doch etwas schneller ab.Daher ist ein Überlack definitiv ein Muss, wodurch die Finger aber dann auch eine gute Woche in Piratenrot leuchten.

Ob so viel Geld für einen Nagellack gerechtfertigt ist, muss letztendlich wirklich jeder für sich selbst entscheiden, für mich hat er sich als ein wunderbares Geschenk erwiesen und als eine kleine Belohnung für zwischendurch genieße ich es regelrecht mir ein bisschen Chanel auf die Finger zu pinseln.

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