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Home Sweet Home

Home neu

Seit ich 11 bin möchte ich händeringend und flehentlich von zuhause ausziehen. Wer nun denkt, ich habe schwere Probleme mit meiner Familie täuscht sich. Ich liebe meine Familie sehr, aber leider habe ich einen kleinen Einrichtungstick. Seit Jahren freue ich mich auf den Augenblick, meine eigene Wohnung einrichten zu können. Bis ins Detail alles auszufeilen und das für mich „perfekte“ Heim zu schaffen. Und dieser Tag ist mittlerweile gekommen.

Deshalb gibt es heute die volle Inspirationswelle zum Thema Nachttischdeko. Ich liebe es unnötiges Zeugs nach Hause zu schleppen in der Vorstellung, dass es in einer kleinen Ecke unschlagbar gut aussehen wird und mein Heim um Längen in seiner Stylischheit (Wortkreation hallo!) bereichert. Ob gekauft, vom Flohmarkt oder im Hausflur gefunden ist dabei egal. Vielleicht ist dieses Hausflurding nicht allen ein Begriff, kommt aber in Berliner Häusern öfter vor als man denkt (zumindest fällt es mir sehr oft auf). Im Prinzip funktioniert es sehr einfach. Nachbar A hat irgendeinen Ramsch den er nicht mehr braucht, aber wieso unnötig zum Müll/Schrottplatz/etc. fahren, wenn es den Hausflur/Hof/Straße gibt. Person A stellt also sein gutes Stück (oder Stücke) an einen günstigen Ort und wartet bis Person B vorbeikommt. Person B geht nichts ahnend an dieser Stelle vorbei, entdeckt den Ramsch, freut sich riesig, schaut sich zwei mal um und zack, hat das gute Stück seinen Besitzer gewechselt. Und Leute schmeißen viel auf die Straße!

Hausflurflohmarkt hin oder her, kribbeln mir seit Tagen die Finger und man bekommt mich von Pinntest quasi nicht mehr runter. Generell würde ich natürlich sofort meine ganze Wohnung so chic einrichten, wie ich kann, aber jeder der einmal jung war und in seine erste Wohnung gezogen ist, weiß, dass es am Anfang meistens nicht besser ist als die letzte Studentenbutze.

Und wenn ich ehrlich bin hab ich meinen Gold produzierenden Esel auch noch nicht gefunden und daher einen Kompromiss mit mir selbst geschlossen ein Zimmer nach dem anderen Zimmer anzugehen. Ganz oben steht für mich mein Schlafzimmer. Niemand möchte in einer kargen Rumpelkammer aufwachen, in hoffnungsloser Tristesse, vor allem nicht im Winter, wo man eh schon nicht aus dem Bett kommt. Und um es nicht von Anfang an kompliziert zu machen wird mein erstes Projekt mein Nachttisch. Kleine Fläche, nicht zu anspruchsvoll aber trotzdem wichtig.

Essenziell ist dabei eine Lampe, ein schönes Bild, und Schnickschnack je nach Geschmack. Ich persönlich finde diese Ananaslampen sehr cool, sowie Totenköpfe (nur als Vasen, Kerzen, Zeichnung oder Foto – sonst nicht empfehlenswert). Mein Ziel für meinen Nachtisch ist daher eine Ananaslampe und ein Totenkopf, im Moment habe ich noch keines von beiden aber wie gesagt immer schön langsam angehen das Ganze.

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