Mode
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An Ode to … Blousons

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Es ist Ende August und vom Sommer sehen wir vermutlich nicht mehr ganz so viel. Keine schweißtreibenden Märsche mehr zum Kiosk, um sich das ersehnte Eis zu genehmigen und kein feuchtfröhliches Planschen mehr im flaschengrünen Nass des Sees. Der Herbst rückt unaufhaltbar näher und das ist herrlich! Ich liebe den Herbst. Nach dem Frühling ist es meine zweitliebste Jahreszeit. Es ist kühl, aber noch angenehm, man ist nicht gezwungen kurze Hosen anzuziehen, manchmal strahlt die Sonne sogar noch so schön, dass man sich die Sonnenbrille auf die Nase ziehen kann. Aber das wichtigste im Herbst kann ich meine zwei liebsten Kleidungsstücke aus meinem Schrank anziehen: Meine Lederjacke und meinen Blouson.

Wer sich jetzt fragt, was genau ein „Blouson“ sein soll, dem kann ich sagen, ich weiß es auch nicht ganz genau. Wie bei vielen Dingen in der Mode gab es vermutlich mal eine Vorlage, die dann so weit abgeändert wurde, dass mittlerweile mehrere Begriffe passend erscheinen könnten. Nimmt man es sehr genau, bedeutet „Blouson“ übersetzt eigentlich Pullover. Der Blousonstil hat im Wesentlichen drei Merkmale. Der Abschluss von Ärmeln und dem unteren Ende sind jeweils in elastische Bänder eingefasst und der restliche Stoff möglichst weitläufig gehalten, wodurch dieser leichte, blusenartige Eindruck entstehen soll. Ursprünglich handelte es sich also um einen Pulloverstil, der auch als Vorlage von Collegejacken diente. Und da kommt man dem eigentlich Ziel schon näher. Angelehnt an den Blousonstil und typische, amerikanische Collegejacken, sind Blousons im heutigen Modeverständnis, grob gesagt, lediglich luftigere und leichtere Versionen von Collegejacken.

Sie verfügen über elastische Bänder und den typischen kleinen Kragen. Im Gegensatz zu Collegejacken sind Blousons meistens nicht großartig gefüttert, wodurch sie sehr luftig sind. Perfekt für noch relativ warme Herbsttage. Außerdem versprühen sie eine gewisse Lässigkeit, die kein anderes Kleidungsstück sich zu eigen machen kann. Lederjacken wirken zwar auch lässig aber immer auch ein bisschen tough und hart. Collegejacken dagegen wirken auf mich einfach nur amerikanisch und irgendwie auch pubertär. Liegt wahrscheinlich an den ganzen Teeniefilmen, in denen sich der beliebte und gutaussehende Held in Collegejacke, in die schüchterne, kleine Außenseiterin (natürlich ohne Collegejacke, die bekommt sie ja dann von ihm…) verliebt und damit sämtliche High School-Klischees sprengt.

Blousons dagegen können von tough über lässig und geradezu elegant wirken. Je nach Schnittform, Musterung, Farbe und Material, können sie schlichte Outfits aufpeppen, und dem recht edlen Kleid die gewisse Coolness verleihen. Mittlerweile gibt es Blousons in allen erdenklichen Farben und Musterungen. Von einfachem Schwarz, über Schwarz mit Samtmusterung, zu bunt mit Rosenblättern oder ganz verrückt mit wildem Farben- und Formenmix. Ich besitze zwei Blousons einen Dunklen mit Rosenapplikationen, den ich sehr gerne zu schlichten, einfachen Outfits anziehe, weil er immer das gewisse Etwas rausholt, und einen weiteres Blouson aus einem dunkelblau-grau-Farbgemisch, den ich in Amsterdam in einem Secondhandladen gekauft habe. Den trage ich eigentlich immer dann, wenn meine Lederjacke zu warm wäre. Praktisch auch deshalb, weil er theoretisch sich super zusammenquetschen und in die Tasche stopfen lässt, ohne viel Platz wegzunehmen oder zu schwer zu sein.

Es stimmt vermutlich, dass man ohne bestimmte Kleidungsstücke im Schrank nicht leben kann und der Blouson gehört für mich definitiv dazu!

Ich habe einmal ein paar meiner favorisierten Exemplare herausgesucht

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