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Skincaretagebuch // NO.3 – die kleinen Extras

Untitled P7 (2)Heute kommt der letzte Teil des Skincaretagebuchs mit den kleinen Extras, die man seiner Haut so zwischendurch gönnen könnte oder sollte. Natürlich gibt es neben der klassichen Reinigungsroutine immernoch die kleine Kirsche die oben drauf gesetzt werden kann. Das kleine Bisschen mehr an Pflegevergnügen, dass man sich für besondere Tage aufhebt und das für jeden individuell besonders sein kann. Ich beschränke mich heute einmal auf vier, bzw. fünf, kleine Extras, die jeder für sich einmal persönlich austesten kann.

 

1. Peelings

Wieso ich so etwas „stinknormales“ wie Peelings unter Extrapflege aufführe? Schlichtweg, weil es so ist! Gute Erklärung nicht wahr? Nein mal im Ernst. Peelings gehören für mich in diese Rubrik, weil sie in der täglichen Pflegeroutine bei den Meisten nicht vorkommt. Hautzustände reagieren unterschiedlich auf verschiedene Typen von Peelings, weswegen es nicht für jeden zu raten ist, sich jeden Tag die Haut schmiergelpapierartig abzuschrubben. Im Grunde ist der gewünschte Effekt eines Peelings ziemlich offensichtlich. Durch kleine Partikel (natürliche wie Zucker oder Fruchtkerne & synthetische Partikel) sollen abgestorbene Hautpartikel abgetragen werden, um die Poren zu entstopfen. Diese Prozedur ist in Maßen nicht schädlich für die Haut, sondern eher hilfreich. Allerdings, wie anfangs schon erwähnt, muss je nach Hautempfindlichkeit abgewägt werden wie oft ein Peeling angwendet werden sollte. Exemplarisch wird immer einmal wöchentlich geraten, aber auch einmal alle zwei Wochen kann genug sein, wenn ihr merkt, dass es eurer Haut besser tut. Ich persönlich verwende ein leichteres Peeling für den täglichen Gebrauch. Generell wird das Peeling nach dem Schritt der Reinigung angewendet. Wichtig ist, dass man Peelings niemals auf offener und strak entzündeter Haut anwendet. Das ist eine zu hohe Reizung der Haut und wirkt sich vermutlich eher negativ als positiv auf das Hautbild aus.

 

2. Das Serum

Seren sind grob gesagt Feuchtigkeitspackungen für das Gesicht. Sie sind nochmal leichter als Feuchtigkeitscremes, da sie komplett fettfrei sind. Seren sind erstmal wirklich für jeden geeignet, da man seiner Haut nicht zu viel Feuchtigkeit geben kann. Trotzdem können auch Seren zu Hautirritationen führen, wenn sie noch zusätzlich Wirkstoffe enthalten, also nochmals speziell einen anderen Askpekt mitpflegen sollen. Auch hier gilt leider testen und für sich das Richtige finden. Seren werden meistens nach der Reinigung des Gesichts aufgetragen und danach wird gewöhnt mit seiner normalen Pflege fortgefahren.

 

3. Masken & Öle

Eine weitere Form der Extrapflege bilden Gesichtsmasken und Öle. Beides eignet sich wunderbar für das kleine Spaerlebnis zwischendurch, beispielsweise an einem stressigen Abend oder aber dem entspannten Bad am Wochenende. Masken sind traditionell eigentlich, ähnlich wie Seren, dafür gedacht der Haut fehlende Feuchtigkeit wieder zugeben (Himmel, wie oft kann ich diesen Aspekt wohl noch in unterschiedlichen Sätzen verpackt aufnehmen?). Allerdings hat sich mit der Zeit ein ganzer Markt an unterschiedlichen Masken entwickelt, die verschiedenen Ansprüchen gerecht werden sollen. Leichte Feuchtigkeitsmasken, sollen müde Haut „erfrischen“. Jedoch gibt es auch spezielle Masken gegen unreine Haut, die die Poren öffnet und Unreinheiten mildert. Je nach Hautempfindlichkeit, können Masken allerdings auch schon zu viel Pflege sein. Nicht immer braucht man eine Maske. Aber von Zeit zu Zeit, kann dieses kleine Spaerlebnis schon Wunder vollbringen. Neben Masken, nehme ich hier auch die Kategorie Öle mit auf. Gesichtsöle sind eine Minischwäche von mir und ich bin wenig süchtig, nach dem schönen Gefühl, die Gesichtsölmassagen auf der Haut hinterlassen. Ich persönlich verwende meistens Jojobaöl oder Kokusöl und massiere eine kleine Menge in die Haut ein. Wahlweise kann man nun das Öl komplett einziehen lassen, es sofort mit milder Reinigungspflege abwaschen oder eine „Ölmaske“ ausprobieren. Dabei lasse ich das Öl für eine geringe Dauer einziehen und entferne es dann (abwaschen oder Wattepad). Öle sind natürliche Feuchtigkeitsspender und ich greife gerne zu ihnen, da ich genau weiß was drin ist. Einen Versuch ist eine Ölmassage in jedem Fall wert, schon allein wegen des himmlischen Gefühls.

 

4. Augenpflege

Vielleicht mag es dem Einen oder Anderen komischen vorkommen, aber auch Augenpflege ist „Extrapflege“. Die Augenparte gehört zu der empfindlichsten Hautpartie im Gesicht und besitzt auch die dünnste Hautschicht. Sie zeigt auch als erstes (neben dem Mund) Zeichen der Alterung durch kleine Fältchen. Vor ab, Falten sind keine Schande und wollen nicht bekämpft werden. Im Gegenteil, Lachfältchen an Mund und Augen sind wunderbar und zeigen nur wie viel Humor ein Mensch hat. Und Humor ist schließlich eine wichtige Eigenschaft des Menschen! Trotzdem will auch diese Partie ordentlich gepflegt werden, um die Haut weich und schön zu halten. Hier bieten sich Augencremes an, die speziell auf die Haut am Auge abgestimmt ist. Welche Augenpflege nun die Richtige ist hängt immer vom Alter, Haut und manchmal auch Jahreszeit ab. Generell wird empfohlen, ab dem 21. Lebensjahr regelmäßig Augenpflege zu verwenden. Immer unter die Feuchtigkeitspflege geben.

 

Das war der letzte Teil des Skincaretagebuchs. Ich hoffe wie immer ich konnte einigen helfen, andere anregen und offene Fragen beantworten. Gesichtspflege ist immer ein schwieriges Thema und bedarf Zeit und Geduld. Auch sollte man beachten, dass wenn man seine Pflege gefunden hat, Routine kein Grund ist sich zu schämen. Nicht immer muss man alles mögliche Neue ausprobieren. Vielmehr kann das, wie bei mir, zu Hautirritationen führen und deprimieren anstatt glücklich zu machen. Wenn’s um Gesichtspflege geht, ist weniger einfach manchmal mehr…

 

Ps.: Hier noch einmal zusammengefasst alle Extras

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