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Das Wort zum Sonntag // Wassily Kandinsky

Das heutige Wort zum Sonntag dreht sich ganz um die Kunst. Besonders um die des Künstlers Wassily Kandinskys. Als Kunstgeschichtsstudentin habe ich sicherlich eine ganz eigene Liebe zur Kunst, durch die ich mich gerne mit verschiedenen Aspekten innerhalb der Kunst beschäftige.

Neulich, als ich in der Bibliothek war, fiel mein Blick auf einen Buchrücken, mit dem Titel „Wassily Kandinsky“. Vermutlich wird der Name doch dem einen oder anderen etwas sagen. Aber für alle, die bis jetzt einfach noch nicht über diese Persönlichkeit gestolpert ist, ein paar kurze Infos.

Wassily Kandinsky war ein russischer Maler und Grafiker, der in der ersten Hälften des 20. Jahrhunderts aktiv war. Seine Werke zählen größtenteils zum Expressionismus. Kandinsky hat sich sowohl der Malerei, der Grafik aber auch der Kunstlehre gewidmet. Zum einen war er in seiner Heimat Russland Professor des Instituts für künstlerische Kultur „InChuK“, wo er mit anderen Künstlern der russischen Avantgarde, Maletwitsch, Lissitzky, Tatlin, Rodtschenko, zusammentraf. Nach der russischen Revolution und der zunehmenden Einschränkung der Kunstfreiheit ging Kandinsky nach Deutschland. Hier wurde er Professor im Bauhaus. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten und der Schließung des Bauhauses zog es Kandinsky nach Frankreich, wo er seine letzten Lebensjahre verbrachte.

Ich persönlich bin damals durch meine Abiturprüfung (die noch nicht mal ein Jahr her ist!) in näheren Kontakt mit der russischen Avantgarde und dessen Künstlern gekommen. Mich persönlich hat der Konstruktivismus unglaublich begeistert. Vor allem, wenn man sich vergegenwärtigt, wie früh sich dieser entwickelt hat und noch heute gut in unser Verständnis von „Kunst“ und „Ästhetik“ passt.

Aus reinem Interesse also und liebe zur Kunst, hat dann das Buch „Wassily Kandinsky – die erste sowjetische Retroperspektive“ in meinen Korb geschafft. Was soll ich sagen? Ich bin sehr begeistert. Nicht nur finden sich gute (das ist mit Nichten selbstverständlich) Abbildungen der Werke von Kandinsky, sondern wird wirklich umfassend von Kindheit bis zum hohen Alter über seine verschiedenen Lebensstationen und Schaffensperioden berichtet. Ich fand vor allem schön zu sehen, wie sich sein Stil entwickelt hat. Wirklich anschaulich und sachlich wird hier das Porträt des Künstlers wiedergegeben. Ich kann es jedem Kunstliebhaber empfehlen, Menschen, die mehr über Kandinsky erfahren wollen, aber auch Personen, die sich noch nie mit Kunst beschäftigt haben.

Interessiert ihr euch für Kunst? Habt ihr Lieblingskünstler oder juckt euch Kunst nicht besonders ?

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